Wilhelm Imkamp wurde einberufen und war als Soldat und ab 1944 als Unteroffizier bei der Luftwaffenbaukompanie. Um seine Position als Porträtmaler zu festigen, nahm Imkamp in den Jahren 1939, 1940, 1941 und 1943 an der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ in München teil. Hitler kaufte 1939 das Porträt der Pianistin Elly Ney, was zur Folge hatte, dass Imkamp als „Kriegsmaler“ verpflichtet, und an die Westfront versetzt wurde, was ihn vor der schweren körperlichen Arbeit in der Baukompanie bewahrte. 1942 konnte er Kandinsky in dessen Atelier in Paris treffen. 1944 wurden die Wohnung und das Atelier in Gießen bei einem Bombenangriff vollständig zerstört, weshalb Imkamp 1945 nach Allendorf/Lumda übersiedelte. Im Zuge der Entnazifizierung wurde er als „unbelastet“ eingestuft.
